




Kleinkindern und Babys
Spezialisierte Chiropraktik für Kleinkinder und Säuglinge bei Dr. Mette Hobaek Siegenthaler
Kinder und Säuglinge benötigen Chiropraktik vor allem wegen akutem oder chronischem Schiefhals, Kopfschmerzen, posttraumatischen Beschwerden (Schleudertrauma etc), Kreuzschmerzen oder anderen Muskel- und Gelenkproblemen. Neben den "klassischen" Störungen des Bewegungsapparates kann die Chiropraktik sehr viel bei organischen Symptomen/Krankheiten positiv beeinflussen. Beispiele sind Säuglingskoliken, chronische Otitis media, Pseudosinusitis (Funktionsstörungen in der Halswirbelsäule, die Gesichtsschmerzen auslösen), chronische Halsschmerzen ohne Infektionsbefund, Pseudoherzschmerzen (aufgrund einer Rippengelenkblockade) und generelle Nervosität, manchmal Hyperaktivität, Sprach- und Konzentrationsprobleme. Die sogenannten KISS-Kinder (Kopfgelenk-Induzierte-Symmetrie-Störung) sind Säuglinge mit Schiefhals und haltungsbedingte Asymmetrien mit Schreianfällen, und werden in unserer Praxis ebenso behandelt und betreut. Die Behandlung ist Kinder/Säuglingsgerecht und besteht in enger Zusammenarbeit mit den Kinderärzten, Hebammen, Mütterberatungsschwestern und anderem Fachpersonal. Nebst den klassischen chiropraktischen Massnahmen biete ich, wenn indiziert, auch kraniosakrale Massnahmen an.
Fallbeispiel
Fabios Mutter war verzweifelt. Fabio schrie 5-6 Stunden pro Abend und war kaum zu beruhigen. Fabio ist Frau Müllers drittes Kind. Die Geburt und Säuglingszeit der ersten zwei war problemlos. Die Schwangerschaft bei Fabio verlief gut bis auf leichte vorzeitige Wehen. Fabio lag in Schädelposition mit deflektiertem Kopf ("Sterngucker"). Die Austreibphase bei der Geburt war deswegen mühsam und endete mit einer Vakuum-Extraktion. Schon in der erste Lebenswoche schrie Fabio stundenlang. Die Spitalärzte und Schwestern trösteten damit, dass das Kind gesund sei und die sogenannten Dreimonatskoliken würden ungefähr 3 Monate dauern. Bei der kinderärztlichen Kontrolle mit 4 Wochen wurde ein leichter Schiefhals mit tendenzieller Rechtsdrehstellung des Kopfes festgestellt. Eine chiropraktische Konsultation wurde empfohlen. Bei der sorgfältigen Untersuchung durch die Chiropraktorin wurde eine Einschränkung der passiven Kopfrotationsbewegung nach links diagnostiziert. Sie erklärte, dass sich bei Fabio aufgrund der ungünstigen Lage während der Schwangerschaft (Deflexionshaltung) und der schwierigen Geburt eine Kopfgelenkdysfunktion entwickelt hat. Durch neurophysiologische Reflexmechanismen wird das Zentralnervensystem negativ beeinflusst und kann Symptome wie Schreianfälle, Bauchkoliken, Unruhe und Schlafstörungen auslösen. Nach 3 Konsultationen mit spezifischer, säuglingsgerechter Manipulation der Kopfgelenke ging es Fabio deutlich besser. Er konnte den Kopf wieder gut drehen, und die Schreianfälle sind abgeklungen.